I am from Kärnten, das Leben aus einer etwas anderen Sichtweise – Teil 5: Jörg Haider, der Andreas Hofer für Arme (3)

Es war das Jahr 30 nach Christus Geburt, als der wichtigste Mann der Weltgeschichte qualvoll und ohne Selbstverschulden diese Erde (kurzzeitig) verlassen musste. Jesus von Nazaret, geboren und gelebt in Jerusa… Halt… Mist… Falscher Blog! Entschuldigen Sie mir bitte diesen kleinen Ausrutscher, aber nachdem Haider und Jesus praktisch die selbe Person waren, kam ich kurzzeitig in ein geistiges Dilemma.

Im Jahre 58 nach Beginn der neuen kärntner Zeitrechnung, starb der Erschaffer eben dieser. Jörg Haider, Kärntens bekanntester Asylant, starb bei einem schweren Autounfall, nachdem Judas die Bremskabel seines Volkswagens durchgeschnitten hatte. Die Sonne fiel vom Himmel, Kärnten war vaterlos. Heute, rund ein Jahr später, gibt es noch immer keinen Sonnenschein, wodurch das südlichste Bundeslands große wirtschaftliche Probleme zu tragen hat. Die fehlende Sonne hindert potenzielle Touristen am Kärntenurlaub, hohe Landesschulden sowie eine strauchelnde Hypobank sind die logischen Konsequenzen.

Es war die Nacht zum 11. Oktober 58, eine Nacht, die Kärnten nachhaltig verändern sollte. Nach einer abendlichen Veranstaltung im Veldener Nobellokal “Le Cabarret”, fuhr Haider, zumindest laut Angaben seines Lebensgefährten Stefan Petzner, nüchtern nach Hause ins Bärental. Gerüchten zu Folge, musste Haider seinem Chauffeur an diesem Tag frei geben, nachdem selbiger nach dem vergangen Abend mit Haider nicht mehr sitzen konnte.

Was jedoch niemand wusste, Haider fuhr weiter in Richtung Klagenfurt (Hochdeutsch: Klagenfurz). In der Hauptstadt angekommen, ging Haider in ein Lokal welches nur für “gstandene Männer” passend ist, der Stadtkrämer. Nach mehreren Flaschen russischem Mineralwassers, fuhr Haider endgültig ins Bärental. Doch irgendetwas war anders in dieser Nacht, er ging in Schlangenlinien, stolperte mehrmals, konnte kaum in sein Auto einsteigen. Beobachter gingen davon aus, dass nicht nur der Chauffeur in der letzten Nacht härter rangenommen wurde.

Um circa 1 Uhr war es dann so weit, die Sonne kreiste in dreifacher Lichtgeschwindigkeit vom anderen Teil der Erde Richtung Kärnten, nur um da vom Himmel zu fallen. Mit 142+x km/h und 1,8 Promille, fuhr Jörg Haider in seine letzten Sekunden. Bei starkem Nebel flog Haider nach der aktiven Gefährdung Unbeteiligter (=Überholmanöver) nach rechts außen ab. Ein Betonpfeiler beendete das Leben des “Landesvaters”. 

In den kommenden Teilen werden wir die Zeit nach Haider beleuchten. Vom Begräbnis bis zum Wortkampf der geistigen Leichtgewichter Dörfler vs. Heinzl, werden alle Ereignisse in Koroska chronlogisch abgearbeitet.

Und vergesst bitte schnell: I am from the state where you get drunk while drinking mineral water!

Eine Antwort zu I am from Kärnten, das Leben aus einer etwas anderen Sichtweise – Teil 5: Jörg Haider, der Andreas Hofer für Arme (3)

  1. Wieder mal ganze Arbeit geleistet, du Oberzyniker. Wart schon auf die nächsten Stories…

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